Fingerabdruck-Klau
Schäuble prüft rechtliche Schritte gegen Hacker-Club
Erschienen am 30. März 2008
So sieht sieht ein selbstgefälschter Fingerabdruck aus (Foto: CCC)
Das Innenministerium will prüfen, ob rechtliche Schritte gegen den Chaos Computer Club (CCC) möglich sind, sagte eine Sprecherin „Spiegel Online“. Der Club hat nach eigenen Angaben einen Fingerabdruck von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble genommen und ihn veröffentlicht. In der neuen Ausgabe der Vereinszeitschrift „Datenschleuder»“ liegt der Fingerabdruck inklusive einer Anleitung zu dessen Kopierung bei, wie der Computer-Club am Wochenende auf seiner Internetseite mitteilte.
Ministerium prüft juristische Schritte
Die Sprecherin des Ministeriums sagte, zuerst müsse die Echtheit des Abdrucks geprüft werden. Sei dieser echt, „würde es uns auch nicht so wahnsinnig beunruhigen“, sagte sie. Man werde allerdings prüfen, juristisch dagegen vorzugehen. Schäuble selbst sieht die ganze Sache gelassen. Ihn habe die Aktion „kalt gelassen“, sagte er gegenüber „Zeit Online“. Sein Fingerabdruck sei kein Geheimnis, „den kann jeder haben“.
CCC hat keine Angst vor Strafanzeige
Der Verein hat keine Angst vor einer Strafanzeige. „Wir haben ja eine gewisse Erfahrung mit solchen juristischen Auseinandersetzungen“, sagte der CCC-Sprecher Frank Rosengart zu „Spiegel Online“. Aus seiner Sicht würde ein Eingreifen Schäubles die vom Club gewünschte Debatte nur befeuern. weiter/quelle
ich finde ja, der mann hat seine rente doch mehr als verdient oder?
