schlösserknacken im verein

Es ist ein bisschen wie Puzzeln: Mit viel Geduld, Fingerfertigkeit und entsprechendem Werkzeug bekommen Lockpicker fast jedes Schloss auf und das gewaltfrei. Beruhigend, dass die Sportsfreunde der Sperrtechnik e.V. ein rein wettbewerbstechnisches Interesse am Schlösseröffnen haben, denn: „Es gibt wenig Schlosstypen, die mit Picks schwer oder gar nicht zu öffnen sind. Mit einer halben Stunde Übung bekommt man 95 Prozent aller deutschen Schlösser auf“, verrät „Schlossknacker“ Dieter Ade aus der Sportgruppe Stuttgart und empfiehlt, lieber etwas mehr Geld in ein neues Haustürschloss zu investieren. Zwei Meisterschaften absolvierte Dieter Ade bereits. Dabei wird unterschieden in die Disziplinen Hand-, Hang- und Blitzöffnung sowie Freestyle. Jeder Teilnehmer bringt „sein“ Schloss mit, zeigt in fünf Minuten dass es zu picken ist, dann versuchen sich die anderen in maximal 15 Minuten. Gewonnen hat der Schnellste. „Spitzensportler trainieren vor einem Wettkampf schon mehrere Stunden“, verrät Ade. Geübt werde mit eingespanntem Schloss am Schraubstock, das sei praktischer als an der Tür. Das Werkzeug dazu gibt es über den Verein, obskure Anfragen lehnen die Lockpicker aber ab. Als gute Einbruchmethode sieht Dieter Ade das Lockpicken nicht: „Dafür müsste ein Laie viel zu lange üben.“ Lockpicking-Gruppen gibt es in mehreren Ländern und man trifft sich gern zum Erfahrungsaustausch. Beispielsweise in der Alten Mühle in Filderstadt-Bonlanden. Termine und Sicherheitstipps auf www.dieterade.de

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