bio-klasse statt schlachtviehmasse

Familie Alber setzt auf Bioland-Tierhaltung
happy chicks and pigs

Idylle im Aichtal: Während glückliche Schweine durchs fast hüfthohe Stroh toben, braut sich am Sommerhimmel was zusammen – dunkle Gewitterwolken ziehen auf, treiben Kühe und Kälber in ihren Unterstand. Das Rindvieh mags also lieber trocken zuhause als nass auf der Weide. Seit 25 Jahren Jahren bewirtschaftet Walter Alber seinen Betrieb nach Bioland-Richtlinien und so erleben seine Tiere täglich, was Nutztieren in konventioneller Haltung meistens fehlt: Sonne und Regen, Matsch und Erde, frisches Gras und vor allem frische Luft. Früher eine Selbstverständlichkeit auf jedem Hof, werden elementare tierische Bedürfnisse heute fast nur dank Bio-Zertifikat befriedigt. Im Mittelpunkt der Bioland-Richtlinien steht artgemäße Tierhaltung. Das bedeutet unter anderem genügend Bewegungs- und Ruheraum für alle Tiere, für Hühner acht Stunden Nachtruhe, Rinder stehen auf Stroh statt auf Betonspalten und Schweine dürfen auch im Dreck suhlen. Bioschwein Synthetischer Dünger, chemische Zusätze und künstliche verarbeitetes Futter sind verboten, dafür entsteht ein natürlicher Kreislauf, bei dem die Tiere die Weiden abgrasen und gleichzeitig Dünger liefern, auch das Futtergetreide kommt aus eigenem Anbau. Die positiven Haupt-Effekte: Die Tiere geben besonders zartes Fleisch und legen durch die Weidehaltung mehr Muskelmasse zu. Außerdem bleiben Psyche und Immunsystem stark, Krankheiten sind auf Bauer Albers Hof die Ausnahme. Sollte dennoch ein Tier krank werden, ist ihm eine homöopathische Behandlung sicher. Einmal in der Woche wird geschlachtet – 20 Prozent vom selbst hergestellten Bio-Fleisch sowie Würste und Eier kommen über den Hofladen an den Kunden, der Rest geht an regionale Bioläden und Biosupermärkte.

Der Arbeitstag von Walter Alber beginnt mit einem Kontrollgang durch die Ställe. Er sichtet, ob all seine Lieben auch da und gesund sind und ob die Futterautomaten den Hühnern genug zu Fressen ausgegeben haben. Dann geht’s an Pflegearbeiten und ab elf Uhr werden Hühnereier eingesammelt. „Im Stall ist immer was geboten“, sagt Walter Alber lachend. Trotzdem bereut er die Umstellung nicht. Es sei zwar eine Riesenüberwindung gewesen, die bisherige Bullen-Mast aufzugeben und der Landwirt musste sich seine künftigen Märkte erst erschließen, aber sein Gewissen habe einfach nicht mehr mitgespielt. Als auch in der Landwirtschaft immer mehr Masse statt Klasse gefordert wird und Walter Alber zudem eine Familie gründet, zieht er die Konsequenzen. „Chemischer Dünger und Pestizide machen übrigens auch oft die Bauern krank“, hat Walter Alber selbst erfahren: Seit er den Hof nach strengen Bioland-Richtlinien führt, ist er Allergien und Hautausschläge los. „Das Biolandzertifikat kostet mich rund 4000 Euro im Jahr und es gibt auch unter Biobauern welche, die nur aufs Geld schauen, aber wahre Biolandwirtschaft ist viel mehr als Richtlinien einzuhalten“, meint Walter Alber, der seine Tiere nicht als Kostenfaktor sondern als Lebewesen sieht. Zu vielen hat er eine persönliche Beziehung. „Die Schöpfung und vor allem Tiere sind ein Geschenk, das man nicht mit Füßen treten sollte. Sie zu erhalten und aufzuwerten sehe ich als meine Aufgabe. Und dafür setze ich mich jeden Tag aufs Neue ein.“ <a href="http://Bio-Klasse statt Schlachviehmasse – Familie Alber setzt auf Bioland-Tierhaltung happy chicks and pigs Idylle im Aichtal: Während glückliche Schweine durchs fast hüfthohe Stroh toben, braut sich am Sommerhimmel was zusammen – dunkle Gewitterwolken ziehen auf, treiben Kühe und Kälber in ihren Unterstand. Das Rindvieh mags also lieber trocken zuhause als nass auf der Weide. Seit 25 Jahren Jahren bewirtschaftet Walter Alber seinen Betrieb nach Bioland-Richtlinien und so erleben seine Tiere täglich, was Nutztieren in konventioneller Haltung meistens fehlt: Sonne und Regen, Matsch und Erde, frisches Gras und vor allem frische Luft. Früher eine Selbstverständlichkeit auf jedem Hof, werden elementare tierische Bedürfnisse heute fast nur dank Bio-Zertifikat befriedigt. Im Mittelpunkt der Bioland-Richtlinien steht artgemäße Tierhaltung. Das bedeutet unter anderem genügend Bewegungs- und Ruheraum für alle Tiere, für Hühner acht Stunden Nachtruhe, Rinder stehen auf Stroh statt auf Betonspalten und Schweine dürfen auch im Dreck suhlen. Synthetischer Dünger, chemische Zusätze und künstliche verarbeitetes Futter sind verboten, dafür entsteht ein natürlicher Kreislauf, bei dem die Tiere die Weiden abgrasen und gleichzeitig Dünger liefern, auch das Futtergetreide kommt aus eigenem Anbau. Die positiven Haupt-Effekte: Die Tiere geben besonders zartes Fleisch und legen durch die Weidehaltung mehr Muskelmasse zu. Außerdem bleiben Psyche und Immunsystem stark, Krankheiten sind auf Bauer Albers Hof die Ausnahme. Sollte dennoch ein Tier krank werden, ist ihm eine homöopathische Behandlung sicher. Einmal in der Woche wird geschlachtet – 20 Prozent vom selbst hergestellten Bio-Fleisch sowie Würste und Eier kommen über den Hofladen an den Kunden, der Rest geht an regionale Bioläden und Biosupermärkte. Der Arbeitstag von Walter Alber beginnt mit einem Kontrollgang durch die Ställe. Er sichtet, ob all seine Lieben auch da und gesund sind und ob die Futterautomaten den Hühnern genug zu Fressen ausgegeben haben. Dann geht’s an Pflegearbeiten und ab elf Uhr werden Hühnereier eingesammelt. „Im Stall ist immer was geboten“, sagt Walter Alber lachend. Trotzdem bereut er die Umstellung nicht. Es sei zwar eine Riesenüberwindung gewesen, die bisherige Bullen-Mast aufzugeben und der Landwirt musste sich seine künftigen Märkte erst erschließen, aber sein Gewissen habe einfach nicht mehr mitgespielt. Als auch in der Landwirtschaft immer mehr Masse statt Klasse gefordert wird und Walter Alber zudem eine Familie gründet, zieht er die Konsequenzen. „Chemischer Dünger und Pestizide machen übrigens auch oft die Bauern krank“, hat Walter Alber selbst erfahren: Seit er den Hof nach strengen Bioland-Richtlinien führt, ist er Allergien und Hautausschläge los. „Das Biolandzertifikat kostet mich rund 4000 Euro im Jahr und es gibt auch unter Biobauern welche, die nur aufs Geld schauen, aber wahre Biolandwirtschaft ist viel mehr als Richtlinien einzuhalten“, meint Walter Alber, der seine Tiere nicht als Kostenfaktor sondern als Lebewesen sieht. Zu vielen hat er eine persönliche Beziehung. „Die Schöpfung und vor allem Tiere sind ein Geschenk, das man nicht mit Füßen treten sollte. Sie zu erhalten und aufzuwerten sehe ich als meine Aufgabe. Und dafür setze ich mich jeden Tag aufs Neue ein.“ www.biolandhof-alber.de

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