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Mobiles Hairstyling – Susan Krusches Alltag als rasende Frisörin

Frisur-Cocooning

Ding, dong – ihr Frisör ist da! Wenn Susann Krusche klingelt, wird sie meist schon sehnsüchtig erwartet. Manchmal in Unterhosen, fast immer aber mit nassen Haaren: Die meisten ihrer Kunden bereiten sich auf den Frisörbesuch Besuch vor, bleiben zum Waschen, Schneiden, Legen aber zuhause. Seit vier Jahren besucht die mobile Frisörin aus Stuttgart ihr Klientel in den eigenen vier Wänden, im Seniorenheim, im Hotel oder in der Firma – Farbpalette, Schere, Lockenwickler, Trockenhaube und mobiles Waschbecken immer mit dabei.

„Die meisten Kunden haben bevorzugte feste Termine, manchmal rufen die Leute aber auch spontan an, ob ich noch kurz vorbei kommen kann. Dabei gilt: Je später der Abend, desto jünger die Kunden. Manche möchten direkt vor der Disco noch ein neues Haarstyling“, sagt die 31-Jährige. Als sie mit Mann und Sohn nach Stuttgart gezogen ist, bemerkte sie schnell, dass es in der ganzen Stadt gerade mal zwei mobile Frisöre gab. „Gemessen an der Einwohnerzahl kam mir das wenig vor“, so Susann Krusche. Auch im Salon, wo sie damals arbeitete, kamen immer wieder Anfragen nach Hausbesuchen. Und weil Susann Krusche enge Kundenbeziehungen statt Fließband-Cutting bevorzugt, macht sie sich kurzerhand selbstständig. Susann Krusche: „Ich hab nicht damit gerechnet, dass alles so schnell geht – nach einem halben Jahr hatte ich – verteilt auf den Großraum Stuttgart – schon einen großen Kundenstamm.

Nicht nur pflegebedürftige und bettlägerige Kunden schätzen den Service in gewohnter Umgebung. Außerdem entfallen Parkplatzsuche und Wartezeiten und Berufstätige müssen keinen Urlaub nehmen, da ich bis um 22 Uhr, in der Firma oder auch am Wochenende vorbei komme.“ Auch Kaffeekränzchen oder Haareschneiden mit Familienanschluss schrecken Susann Krusche nicht ab, im Gegenteil: Ab drei Personen pro Adresse gibt es sogar Rabatte. „Ich finds sogar angenehm, wenn die Leute während meines Besuches ihre privaten Gewohnheiten beibehalten und keine Berührungsängste haben“, so die Frisörin. Anders bei unsympathischen Zeitgenossen: „Es kommt schon mal vor, dass Männer anrufen und eindeutig andere Dienstleistungen anfragen. Das mache ich natürlich nicht“, sagt Susann Krusche. „Auch Leute, die mir schon am Telefon unsympathisch sind, empfehle ich jemand anderen.“ www.mobiler-friseur-stuttgart.de

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