wohnen „im haus des herrn“

Wohnen in einer ehemaligen Kirche
Im Haus des Herrn

„Der Kölner Dom wäre mir zu ungemütlich, aber sonst würde ich jederzeit wieder in eine Kirche ziehen“, sinniert Margarete Payer und ist gleichzeitig froh, dass kein Umzug in Aussicht steht. Als das Ehepaar Payer in die ehemalige neuapostolische Kirche in Ofterdingen eingezogen ist, wurden in einem Kraftakt auch alle Bücher mit umgesiedelt. In der Zwischenzeit sind es sehr viele Exemplare mehr geworden. Sie gehören nicht nur zur Vorlesungsvorbereitung, Weiterbildung und als Erinnerungen an viele Reisen hierher, sondern die Bücherregale teilen den großen Raum auch in verschiedene „Zimmer“. Seit über 20 Jahren fühlen sich die Payers in ihrer Kirche wohl. Auch die Nachbarn waren froh, als es plötzlich keine Parkplatzprobleme mehr gab. Toiletten waren vorhanden und es entstand noch eine gemütliche kleine Küche. Einzige Wermutstropfen im Wohnidyll: Rund 200 Quadratmeter sind auch zu reinigen und zu beheizen. „Geputzt wird nach Bedarf. Einmal durch ist quasi nicht zu schaffen. Und im Winter sitzen wir eben gerne am Kachelofen oder auf der Empore, wo die warme Luft aufsteigt. Außerdem sagen wir unseren Gästen, sie sollen sich warm anziehen“, erklärt Margarete Payer. 50 Gäste bringen die Payers problemlos unter und wegen der hervorragenden Akustik gibt es ab und zu auch kleine Privatkonzerte. Überhaupt sind Payers gern besuchte Leute: Da immer mehr Kirchen zum Verkauf stehen, sind sie ideale Ansprechpartner bei der Frage, wie man so eine Kirche sonst noch nutzen kann. www.payer.de

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