ganz schön versalzen

Unter Tage im Salzbergwerk Friedrichshall

Plötzlich wird´s dunkler und kühler. Die Einfahrt in´s Fridrichshaller Salzbergwerg ist nichts für Paniker. Mit dem Förderkorb geht´s in 180 Meter Tiefe in den Schacht König Wilhelm II. zum 1,5 Kilometer langen Rundgang durch die glitzernde, natürliche Schatzkammer des Salzes. In der Geologiekammer zeigt sich zum ersten Mal, in welchen Dimensionen hier seit Jahrhunderten Salz abgebaut wird. Rießige saalartige Räume vermitteln eine Ahnung vom Ausmaß des Salzfeldes das hier vor Millionen Jahren durch die Verdunstung eines Meeres entstanden sein soll. Immerhin haben hier lebensgroße Saurier-Nachbildungen Platz. Der Rundgang geht vorbei am Fest- und Kuppelsaal, an der Technik-Kammer sowie an vielen Reliefs und historischen Nachbildungen aus dem Bergmannsalltag. Auch die Schutzpatronin der Bergleute, die Heilige Barbara ist hier zu finden. Eine Multivisions-Show erzählt von der Entstehung des Salzsteinlagers, wie es entdeckt wurde und von der Geschichte des Salzbergbaus. Die Dauerausstellung „Gedenkstätte KZ-Kochendorf“ erinnert an die Zwangsarbeit im Salzbergwerk. Sehr verblüffend sind übrigens die rießigen Arbeitsgeräte – zum Beispiel computergesteuerte Bohrwagen – mit denen die Bergleute das Salz für unsere Suppen fördern. Sie werden teilweise sogar am Stück kopfüber in den Schacht gehievt oder unter Tage aus Einzelteilen zusammen gebaut. Auch die Salz-Aufbereitungsanlage beeindruckt vor allem durch ihre Größe. Für Kinder gibt es noch eine lange Rutsche und bei der Salzklaube-Stelle findet sicher jeder Besucher einen passenden Brocken für den Küchentisch. Salzbergwerk der Südwestdeutschen Salzwerke AG, Bergrat-Bilfinger-Str. 1, 74177 Bad Friedrichshall, Tel. 07136/271-33 03, www.salzwerke.de

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