hokkaido, zucchini und co.

Rechtzeitig zum Erntedank leuchten sie auf Äckern, Märkten und Ausstellungen in grün, rot, orange oder gelb: wir haben den Kürbis wieder entdeckt! Lange taugte er ausgehöhlt und mit eingeschnitztem Gesicht gerade mal als herbstliches Windlicht, doch seit einigen Jahren feiert das leckere Gurkengewächs ein schmackhaftes Comeback in Suppen, Eintöpfen, Aufläufen, Tellergerichten und Desserts.

Slow Food-Mitglied Markus Wagner hat jetzt seine Lieblingsrezepte in ein Buch gepackt und verrät in „Hokkaido, Zucchini und Co.“ wie sich selbige zu raffinierten Lieblingsgerichten verarbeiten lassen. Und weil Kürbisse so vielseitig sind, kommt die Rezept-Sammlung gut ohne dogmatische Regeln aus, im Gegenteil: Vegetarier lassen hier und da das Fleich oder den Speck weg, empfiehlt der Autor, „statt Crème fraîche geht auch Crème double oder Crème légère“ und wer statt Rosmarin nur Oregano im Haus hat, möge bitte mit neuen Geschmackserlebnissen experimentieren.

Derart zum Ausprobieren ermuntert, macht es auch weniger geübten Köchen wie mir Spaß, sich mit frischen Kürbissen demnächst an Kürbis-Chutney, Kartoffel-Kürbis-Puffer oder an Kürbis-Kompott zu wagen. Die Rezepte für gefüllte Zucchiniblüten und für den Kürbis-Strudel hebe ich allerdings erst mal für später auf…

Übrigens: richtig eingelagert bereichert Kürbis den Speiseplan fast einen ganzen Winter lang.

Markus Wagner „Hokkaido, Zucchini und Co.“, Thorbecke Verlag Ostfildern, Hardcover, 88 Seiten, 14 Euro 90

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