homöopathie für pflanzen

Homoeopathie-fuer-Pflanzen-Christiane-Maute.19720Nachdems gestern um den naturnahen Garten ging, möchte ich Euch heute ein Buch vorstellen, mit dem wir auf Balkon, Terrasse und sogar im Zimmer giftfrei gärtnern können: „Homöopathie für Pflanzen“ von Christiane Mauthe ist ein erfolgreicher Klassiker und kürzlich mit Ergänzungen von Tochter Cornelia Mauthe in der 12. Auflage erschienen.

Globuli statt Gift – das ist für mich ein bemerkenswerter Ansatz und wie die Autorin bin auch ich überzeugt, dass homöopathische Mittel nicht nur Menschen helfen können. Ich werde Arnica jedenfalls künftig nicht nur meinem Kater verordnen, sondern auch dann einsetzen, wenn im Garten mal was abgebrochen ist – Christiane Mauthe setzt vor allem Hochpotenzen ein und konnte mit Arnica C200 bereits einige „Pflanzen-Brüche“ heilen und so eine ganze Ernte Kirschen retten. Ausnahme ist die Schneckenbekämpfung: hier kommt beispielsweise Helix tosta in D6-Potenz zum Einsatz.

Zur „Behandlung“ werden einfach sechs bis acht Globuli in 150 Milliliter Wasser aufgelöst und kräftig geschüttelt. Diese Mischung wird dann auf drei Zehn-Liter-Gießkannen aufgeteilt und über die gesamte Pflanze gegossen – am besten morgens und nicht bei praller Sonne, sonst müssen womöglich gleich die Globuli für Sonnenbrand hinterher gegossen werden 😉 Im Normalfall reicht eine Behandlung aus, nachbehandelt wird nur, wenn die Krankheitssymptone erneut auftreten.

Die Wahl des richtigen Mittels ist auch für Anfänger gar nicht so schwierig: dank praktischer Modalitäten-Tabelle lassen sich nicht nur mögliche Ursachen für Mehltau, Pilzbefall, Blattläuse oder andere Schädlinge ausmachen, sondern eben auch die passenden homöopathischen Arzneimittel bestimmen.

Durch genaues Beobachten und wachsende Erfahrungsschätze, wird der Globuli-Einsatz im Garten immer einfacher. Das Buch stellt nach den Grundlagen der Behandlungsmethode auch gleich die häufigsten Schädlinge und ihre entsprechenden Schadbilder vor, nennt Ursachen und die wichtigsten Zusammenhänge im Ökosystem.

Im nächsten Kapitel gehts um Krankheitserreger wie Braunfäule, Buchsbaumpilz, Mehltau oder Rotfleckenkrankheit und in Kapitel vier folgen „Maßnahmen bei speziellen Krankheitszeichen“ – bei jedem Symptom werden gleich mehrere in Frage kommende homöopathische Mittel dazu genannt.

Ein Kapitel für Zimmerpflanzen, Erfahrungsberichte und Tipps aus der Praxis sowie einzelne Arzneimittelbeschreibungen komplettieren diesen außergewöhnlichen Ratgeber, der hoffentlich in immer mehr Gärten Anwendung findet.

Die Autorin begann selbst erst vor 13 Jahren mit ihrer ungewöhnlichen Pflanzentherapie, deshalb steht die Homöopathie für Pflanzen noch am Anfang ihrer Entwicklung – das soll sich durch regen Erfahrungsaustausch nach und nach ändern. Treffen wir uns auf www.homeoplant.de? Nicht nur unsere Pflanzen werden sich darüber freuen!

Ich werde jedenfalls das endlich schön warme Wetter nutzen und dem Vielfraß, der grade alle möglichen Blätter annagt, homöopathisch auf die Pelle rücken. Übrigens: Wer mag, kann die wichtigsten Globuli und passendes Zubehör direkt beim Verlag bestellen!

Christiane Mauthe „Homöopathie für Pflanzen“, 224 Seiten, Hardcover, 28 Euro, Narayana Verlag

 

 

 

 

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