müsliriegel und fruchtschnitten selbst gemacht

978-3-7995-1149-0„Eigener Herd ist Goldnes wert“. Ich finde solche Sprichwörter ja oft fade und manchmal auch längst überholt, aber das hier, scheint mir doch ein zeitlos-wahres zu sein! Vor allem für Vegatarier, Veganer, Rohköstler und andere „kulinarische Abweichler“ ist die eigene Küche ein Refugium: hier muss ich niemandem erklären, warum ich auf Rinderbraten, Produkte aus Palmfett oder auf Eier verzichte, wenn ich sie nicht gerade von den Hühnern der Nachbarin nebenan bekomme.

Doch was ist unterwegs? Ich bin viel auf Kunsthandwerkern zu finden und da ist gutes Essen oft teuer: manchmal schaffe ichs ja, mir vorher noch frisches Brot zu backen und Doppeldecker zu schmieren oder einen Kartoffelsalat in die „Tupper“ zu bekommen, aber meistens wirds ein vergleichsweise teures Produkt vom nächstegelegenen Supermarkt, das mir an Markttagen dem Magen füllt.

Auf Schoko- und Müsliriegel habe ich schon lange verzichtet: zu süß und vor allem – ebenfalls viel zu teuer! Deshalb habe ich mich sehr gefreut, als der Thorbecke Verlag dieses Buch auf den Markt brachte: „Müsliriegel und Fruchtschnitten – gesund, köstlich, selbst gemacht“ zeigt mit 15 Rezepten, wie der Lieblingsriegel schnell und einfach in der eigenen Küche zubereitet wird.

Aus Honig, Butter, Haferflocken, Chiasamen, Ölsaaten und Nüssen, Schokolade, Trockenfrüchten, Vanille und anderen Gewürzen entstehen Powerriegel, Müsli-Cookies Fruchtbites und Fruchtbars für jeden Geschmack. Wer ohne Gepufftes und Crunch-Effekt nicht mag, mischt einfach gepuffte Quinoa und Cornflakes in die Masse und schon knusperts und knackts noch mehr am Gaumen!

Ich konnte mich zuerst nicht so richtig entscheiden zwischen all den verführerischen Kreationen wie Erdnuss-Salz-Karamell-Riegel, Apfeltraum mit Zimt, Pekanuss & weißer Schokolade und Nougat-Haselnuss-Riegel und so habe ich höchst motiviert mit dem Rezept angefangen, für das ich die meisten Zutaten im Haus hatte.

Einmal am Wiegen und mischen, kamen schnell noch ein paar Zutaten – wie Sesamsaat – dazu, dann kam die Masse daumendick aufs Backblech. Zuerst war ich skeptisch, ob das alles einigermaßen fest wird und vor allem: obs auch schmeckt! Nach einer halben Stunde Backzeit war es soweit: ich konnte goldbraun gebackene Nuss-Bananen-Sesam-Mischung tatsächlich in Riegel schneiden.

Zwar wurde mein persönlicher Powerriegel nicht ganz so knusprig wie ich dachte, aber es war auf jeden Fall ein Riegel mit fester, kerniger Konsistenz und ich glaube, je nachdem, wie viele „weiche“ Zutaten im Rezept drin sind, ist in Sachen Knusprigkeit und mit leicht verlängerten Backzeit noch was rauszuholen…

Leider hat mein Riegelvorrat nicht all zu lange gehalten, sie haben auch zuhause einfach zu lecker geschmeckt und ich hatte beim Vernaschen ein richtig gutes Gewissen! Aber ich weiß ja, wie ich ganz schnell neue Backen kann – spätestens für den  Frühjarsmarkt im März startet die nächste Produktion. Rechtzeitig.

Auch die beiden „herzhaften“ Rezepte – Tomaten-Käse-Pinienkern-Rauten und Oliven-Parmesa-Cracker – klingen, als sollte ich sie dringend ausprobieren!

Nileen Marie Schaldach „Müsliriegel & Fruchtschnitten – gesund, köstlich, selbst gemacht“, 64 Seiten mit tollen Fotos, Hardcover, Thorbecke Verlag

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2 Gedanken zu “müsliriegel und fruchtschnitten selbst gemacht

  1. Liebe Nileen,

    ich habe den Banana-Split-Riegel (ohne Cornflakes) gemacht und den Erdnuss-Riegel – sehr lecker, wiederhole ich mit Sicherheit 😉

    Schönen Gruß 🙂
    Nicole

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