abschied leben lernen

das-letzte-tabu-ueber-das-sterben-reden-und-den-abschied-leben-lernen-978-3-451-34926-3-49782Über den Tod reden? Aber sicher! Das sagen zumindest Annelie Keil und Henning Scherf in ihrem Buch „Das letzte Tabu“, das im Herder Verlag erschienen ist. Auch wenn unsere westliche Gesellschaft Tod und Sterben weitgehend anonymisiert – in meinem Umfeld wird das Thema jedenfalls nicht tabuisiert, weshalb mir „Abschied leben lernen“ als Haupttitel besser gefallen würde.

Aber sei’s drum: mit dem Werbeslogan „Früher an später denken“ bringt eine Versicherungsgesellschaft den Tenor des Buches auf den Punkt. Die beiden Autoren beschreiben ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Tod, die erschreckenden wie die tröstlichen und setzen sich für eine möglichst angstfreien und selbstbestimmten Umgang mit dem Prozess des Sterbens ein.

„Die Hospizbewegung, die Entwicklung der Palliativmedizin, Veränderungen im Bestattungswesen, ehrenamtliche Hilfen aller Art – all das ist getragen von der Einsicht, dass eine Gesellschaft nicht auf eine Kultur der Menschlichkeit am Lebensende verzichten darf“, postulieren Annelie Keil und Henning Scherf zu Beginn.

Und sie machen auf den folgenden Seiten Mut, „nicht erst am Lebensende Abschied gemeinsam zu leben,  erträglicher zu machen und menschlicher zu gestalten, was wir zuletzt alle durchleben müssen. Gerade im Sterben, wenn wir unsere Verletzlichkeit besonders stark erfahren, brauchen wir Professionalität und Phantasie, Eigensinn und Respekt, vor allem aber menschliche Zuwendung.“

Die Angst vor dem Ende des Lebens hindert viele Menschen daran, schon mitten im Leben einen offenen und freien Dialog übers Sterben zu führen – dabei wäre das der erste Schritt auf dem Weg zum Ziel! Und mal ehrlich: ist nicht das gesamte Leben bereits vom Abschied nehmen durchzogen?

Liebespaare trennen sich, Kinder verlassen das Elternhaus, Arbeitsplätze werden gewechselt – der einzige Unterschied zum Sterben ist, dass diese Abschiede nicht so endgültig empfunden werden.

Nicht zuletzt hat eine Art Machbarkeitswahn der Medizin den Tod manipulierbar gemacht, beobachten die Autoren und fordern auf, gerade auch ganz bewusst das zu erkennen und anzuerkennen, was eben nicht mehr geht.

Ob man sterben wirklich lernen kann, darf natürlich bezweifelt werden – dass es sehr wertvoll, diesen Prozess so bewusst und liebevoll zu gestalten, zeigen die beiden Autoren, dass das „Verbliebene“ immer noch sehr bereichernd sein kann, wenn man sich darauf konzentriert, all das gehört zur Kunst des Sterbens dazu.

„Was man in der Lebenskunst nicht gelernt hat, lernt man auch nur schwer in der Sterbenkunst“, bemerkt Annelie Keil sehr treffend und nennt als Beispiel die Ungeduld, die unseren Alltag durchzieht und mit der wir nicht zuletzt auch auf den Sterbenden blicken.

Demut, als eine tief geistige, spirituelle Haltung ist hier der Schlüssel, denn Geduld und Demut gehören zusammen. Sie hilft nicht nur, „dem Tod zu begegnen und das Leben zu erfahren“, sondern sich auch der biografischen Herausforderung die das Abschied nehmen mit sich bringt, zu stellen.

Wieso sterben so viele Menschen ungewollt alleine, was kann Familien helfen, wenn sie mit dem Tod konfrontiert sind, wer hilft Sterbenden, ihre Selbstbestimmung und Rechte zu wahren und was können wir alle von Sterbenden neu lernen? Keil und Scherf geben ehrliche, kluge Antworten, überdenken den Status Quo und zeigen Möglichkeiten.

„Wenn wir Ängste und Sorgen gemeinsam annehmen, bleibt niemand ausgeschlossen; so kann eine Kultur der Menschlichkeit am Lebensende gelingen“, sind die Autoren überzeugt und wenden sich sowohl an Menschen, die gedanklich mit dem eigenen Tod umgehen wollen, sondern auch an Pfleger und Begleitende.

Dass Einsicht und Nachfrage bei vielen Menschen da sind, zeigt die Tatsache, dass „Das letzte Tabu“ ein Spiegel-Bestseller ist. Und tatsächlich profitieren wir alle davon, wenn wir einen – unseren – Teil zur Entwicklung einer menschlichen Sterbekultur beitragen.

Annelie Keil | Henning Scherf „Das letzte Tabu. Über das Sterben reden und den Abschied leben lernen“, 256 Seiten, Hardcover, 19 Euro 99, Herder Verlag

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lena liest ums leben

MM-Lena-3d_600x600Es gibt Dinge im Leben, die sieht man nicht und spürt sie doch – Liebe zum Beispiel oder Strom. Und dann gibt es Dinge, die sehen auf den ersten Blick völlig anders aus, als sie in Wirklichkeit sind.

Um beide Phänomene geht es in Manfred Mais neuem Kinder-Roman „Lena liest ums Leben“. Wie immer versteht es der Autor, mit Leichtigkeit und klaren Worten die wirklich wichtigen Dinge im Leben in eine wunderbare Geschichte zu verpacken.

Denn Lena liest ums Leben. Und das sprichwörtlich: ihr Vater ist krank. Zwar glauben die meisten zu wissen, was er hat und tröten das auch laut in die Welt hinaus, tatsächlich wissen nicht mal die Ärzte, um welche lebensbedrohliche Krankheit es sich handelt.

Für die muntere Elfjährige und ihre Mutter ist es schrecklich mit anzusehen, wie schwach der Mann geworden ist und hilflos müssen sie mit ansehen, wie sich sein Zustand verschlechtert. Doch Lena sträubt sich mit aller Kraft dagegen, sich an diesen „neuen“ Papa zu gewöhnen, der nur mehr im Bett liegen und kaum etwas essen kann.

„Wir machen Papa wieder gesund“, sagt sie zu ihrer Mutter, „sag Du das auch!“ Und sie hat auch einen Plan, wie das gehen soll: sie liest ihm vor. Ja, sie liest die Geschichte vom geheimnisvollen Erfinder weiter, eine Aufgabe, die bisher eigentlich immer ihr Papa vor dem Einschlafen übernommen hat.

Und sie hat eine Absprache mit dem lieben Gott: er hat ihr im Traum gesagt, dass es ein Heilmittel gibt und sie hat es tatsächlich gefunden. Jetzt muss Gott sein Versprechen einhalten und Papa gesund machen! Von ihrer Abmachung erzählt Lena niemand. Nicht einmal ihrer Mutter. Sonst – so ist sie überzeugt – ist der ganze magische Plan gefährdet.

Manchmal kann sie nur ganz kurz lesen, weil ihr Papa sehr schwach ist und nicht lange zuhören kann. Aber Lena gibt nicht auf! Und so verflechten sich zwei Erzählstränge zu einem: der geheimnisvolle Erfinder und seine Geschichte werden zum festen Teil in Lenas Beziehung zu ihrem Papa, der sich tatsächlich zu erholen scheint und eines Tages sogar seinen ganzen Teller leer isst!

Wie der geheimnisvolle Erfinder siehst sich auch Lena plötzlich miesen Vorurteilen und all zu gedankenlosen, oft sogar gemeinen Mitmenschen gegenüber und „der Hexer“ Martin Maier – so nennen ihn angstvolle Nachbarn, nur weil er ein buntes Haus und wilde Kunstobjekt im Garten hat – tut Lena alles, um an das Gute zu glauben und sich weiterhin mit aller Kraft dafür einzusetzen.

Ein kluges und feinsinniges Buch für große und kleine Kinder, mit einer spannenden Geschichte mitten aus dem Leben.

Manfred Mai „Lena liest ums Leben“, 176 Seiten, Hardcover, 14 Euro 95, Fabulus-Verlag

 

homöopathie für tiere

Homoeopathie-fuer-Tiere-Francis-Hunter.14789Die einen schwören auf sie, die anderen lachen darüber – der Homöopathie kanns egal sein: Auch wenn Globuli und Potenzen in der öffentlichen Diskussion schwer umstritten sind, kann ich auf einige bemerkenswerte Erfolge zurück blicken und egal ob Salbe, Globuli oder Tinktur, ich greife immer wieder gerne zu homöopathischen Mitteln.

Auch bei meinem Kater wirken Silicea und Abrotanum und meist bespreche ich die Entscheidung fürs Mittel der Wahl mit der Tierärztin. Sehr hilfreich für den Einstieg zeigt sich auch Francis Hutters Buch „Homöopathie für Tiere“.

Der Untertitel zeigts schon: es geht um „Natürliche Hilfe bei den wichtigsten Beschwerden – für Hunde, Katzen, Pferde, Vögel, Hamster, Kaninchen, Ziegen, Schildkröten und viele weitere Tierarten“.

Das umfangreiche Werk deckt im ersten Teil grundlegende Probleme ab, die Besitzer von Klein-, Haus- und Nutztiere nur allzu gut kennen, zum Beispiel Unfälle, Notfälle und Erste Hilfe. Im zweiten Teil listet der englische Tierarzt spezifische Erkrankungen nach Tierarten geordnet und listet dazu die passenden Homöopathischen Mittel.

Bei aller Liebe zur Homöopathie kennt und nennt der Autor die Grenzen homöopathischer und anderer komplementärer Behandlungsmethoden und rät in vielen Fällen dringend einen Tierarzt – oder wie ich ergänze: einen Tierheilpraktiker – zu konsultieren, da man als medizinischer Laie meist zu wenig über sein geliebtes Tier und seine körperlichen Prozesse weiß, um bei allen Beschwerden angemessene Hilfe zu leisten.

Vielen erfahrenden Homöopathie-Anwendern wird das Buch nicht weit genung gehen, trotzdem ist das Buch ein interessantes Nachschlagewerk und Ratgeber im Alltag. Wer weiß beispielsweise, dass bei trauernden Hunden die Gabe von Natrium muriaticum hilfreich sein kann?

Der Schluss liegt zwar nahe, da das Mittel beim selben Sympton auch Menschen hilft, wer aber nicht einfach blind drauf los experimentieren möchte, findet bei Francis Hunter fundierte Tipps und Erfahrungen.

Auch für Selbstversorger, die ja oft viele verschiedene Tiere halten, ist das Buch empfehlenswert. Falls ich selbst einen Traum verwirkliche und eines Tages Ziegen und Hühner halte, wird mich Francis Hunters Buch bestimmt immer noch begleiten.

Francis Hunter „Homöopathie für Tiere. Natürliche Hilfe bei den wichtigsten Beschwerden – für Hunde, Katzen, Pferde, Vögel, Hamster, Kaninchen, Ziegen, Schildkröten und vielen weiteren Tierarten“, 432 Seiten, Hardcover, 34 Euro, Narayana Verlag

 

 

 

 

lecker essen mit bohnen, erbsen & linsen

978-3-7995-1123-0Seit ich vegan esse, habe ich verstärkt Hülsenfrüchte für mich entdeckt und die anfänglich als „gesunde Magenfüller“ einsortierten Gemüse sind schon lange echte Lieblinge geworden. Allerdings: mir fehlte so ein bisschen die Muße und Erfahrung, mehr Abwechslung und neue Geschmackserlebnisse in meine Bohnen-, Linsen- und (Kicher)Erbsen-Küche zu bringen.

Um so mehr freue ich mich über eine Inspiration aus dem Jan Thorbecke Verlag: mit „Hülsenfrüchte. Kochen mit Erbsen, Bohnen & Linsen“ gibt Jenny Damberg nicht nur ein paar überraschende und raffinierte Rezepte weiter, sondern auch jede Menge gute Tipps, wie Hülsenfrüchte besonders gut gelingen und vor allem bekömmlich werden.

„Einweichen“ heißt das Zauberwort, mit dem nicht nur die Kochzeit verkürzt werden, sondern auch unerwünschte Nebenwirkungen reduziert werden können. „Jedes Böhnchen ein Tönchen“ muss also nicht sein.

„Salz und Säure erst gegen Ende der Kochzeit hinzufügen“, mag in den meisten Fällen angeraten sein – beide Zutaten machen anscheinend die Schalen härter – , bei Kircherbsen sollten allerdings von Anfang an genug Salz und Gewürze mit in den Topf, damit sie nicht total fade schmecken. Die interessieren sich erstaunlicherweise nämlich nicht für nachträgliches Würzen.

Auch Keimlingen aus Hülsenfrüchten widmet Jenny Damberg ein kleines Kapitel. Mein Favorit: pfeffrig-pikante Linsensprossen! Die anschließende kleine Hülsenfrucht-Kunde hat mich wirklich überrascht: ich wusste gar nicht, wie viele verschiedene Sorten durchaus handelsüblich sind.

Rote Azukibohnen, weiße Riesenbohnen, Zuckerschoten, Mungobohnen, Belugalinsen oder Sojabohnen kannte ich ja schon, die interessant aussehende Drachenbohne, gemusterte Pinto- oder Borlotti-Bohnen waren mir dagegen neu! Wo die Hülsenfrüchtchen herkommen, wie sie schmecken und am besten zubereitet werden, folgt auf den nächsten Seiten.

Ich selber verzichte ja weitgehend auf Sojabohnen und Sojaprodukte, Sojasauce und Miso finde ich allerdings auch sehr lecker. Für Sojafans gibts jedenfalls zahlreiche Rezepte mit Tofu, Okara & Co., sogar ein Grundrezept für die Herstellung von Sojamilch und Tofu ist dabei.

„Die meisten Rezepte sind vegetarisch“, verspricht die Autorin im Vorwort und hält sich auch daran, zumal Hülsenfrüchte geschmacklich und durch ihren komplexen Nährstoffgehalte ohne weiteres die Hauptrolle auf dem Teller spielen können.

Meine Lieblingsrezepte sind die gegrillten Bohnenschoten, in Wein und Dijonsenf gedämpfte Gartenbohnen (gibts das ganze Jahr über zu kaufen!), der Buttrige Bohnenauflauf, das grüne Erbsenpesto, Falaffel sowie in Wein gekochte Beluga-Linsen mit Topinambur und Pflaumen.

Wagemutig oder einfach exotisch wirds mit der säuerlichen Linsensuppe mit Limette, Kokosmilch und Chili. Auch den Kichererbseneintopf mit frittierter Pasta fand ich überraschend, ebenso die süßen Kreationen wie Baiser aus Kichererbsenwasser und die Okara-Donuts. Ob ich mich ans Braune Bohnenchili mit Schokolade wage, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht…

Auf jeden Fall gibt es hier jede Menge phantasievolle Geschmackskombis zu entdecken, außerdem begeistert mich dieses inspirierende Kochbuch mit geschmackvollen Illustrationen und wunderschönen Farbfotos, die wirklich Lust machen auf mehr Hülsenfrüchte auf dem Speiseplan!

Jenny Damber „Hülsenfrüchte. Kochen mit Erbsen, Bohnen & Linsen“, 128 Seiten, Hardcover mit stilvoller Tiefprägung, 22 Euro, Thorbecke Verlag

grün und smooth in ein gesünderes leben…

Simple-Green-Smoothies-Jen-Hansard-Jadah-Sellner.21272Trends kommen und gehen – und manche bleiben! Grüne Smoothies zum Beispiel: die gemüsig-fruchtigen Nährstoffbomben haben sich längst in vielen Küchen ihren festen Platz erobert. Kein Wunder: mehr als einen grünen Smoothie am Tag braucht es erstmal nicht, um voller Elan in denselbigen und in ein gesünderes Leben zu starten.

Das behaupten Jen Hansard und Jadah Sellner in ihrem neuen Buch „Simple Green Smoothies“. Und sie tun alles, um ihren Lesern den Einstieg so leicht und schmackhaft wie möglich zu machen. Wer bisher nicht so recht an die flüssige Portion Obst und Gemüse ranwollte, wird nach dieser Lektüre voll motiviert den Mixer anschmeißen!

Mich zumindest haben die beiden Smoothie-Enthusiastinnen voll erwischt, ich bin allerdings auch „vorgeprägt“: jeden Morgen rühre ich mir einen Löffel Gerstengraspulver in ein Glas Wasser und ich möchte wegen der tollen Wirkung nicht mehr darauf verzichten!

Im Garten rupfe ich gern mal einen Stengel Giersch aus und mampfe ihn vor Ort und ich kann nichts anderes sagen, als dass der Geschmack am Anfang ein klitzekleines bisschen gewöhnungsbedürftig und später herrlich vertraut ist. Ich fühle mich allerdings um einiges besser seit ich das mache! Doch keine Angst, in Jen Hansards und Jadah Sellners Rezepten kommt so weit ich gesehen habe, kein einziges Mal Giersch in den Mixer.

Statt dessen liefern sie jede Menge Tipps und Tricks rund ums Smoothie machen, erzählen von eigenen Erfolgsstories – die Flitterwochen-Jeans passt wieder, kaum mehr Erkältungen und Schlappheit und vieles mehr – und überreden mit Witz, tollen Fotos und charmantem Strahlen dazu, sich mit dieser einzigen gesunden Angewohnheit anzufreunden, die nicht nur super schmeckt sondern auch unglaubliche Effekte für Körper, Geist und Seele verspricht.

Was kommst zuerst in den Mixer, wo und wie lange kann ich meinen grünen Smoothie aufbewahren, welcher Mixer eignet sich, welche Gemüse- und Obstsorten passen besonders gut zusammen? Alles kein Problem mehr nach den ersten 31 Seiten!

Mit der ROHckstar-Smoothie-Formel – eine tolle, übersichtliche Zusammenstellung einiger Obst- und Gemüsesorten – gehen auch Anfänger auf Nummer sicher, dass die ersten Smoothie-Kreationen auch wirklich schmecken. Auch weiter hinten im Buch gibt es nochmal ein wirklich hilfreiche Tabelle, welche Früchte oder Gemüse durch genau so passende Sorte ersetzt werden können, zum Beispiel, wenn man eine Bananenallergie hat.

Für alle, die immer noch ein bisschen skeptisch sind, haben die Autorinnen einen Zehn-Tage-Kickstart zusammengestellt – zehn Rezepte, mit denen der Anfang so richtig schmackhaft wird! Oder klingt Pfirsich-Kokos-Traum nicht lecker? Dass der Smoothie trotzdem grün wird, dafür sorgen zwei Handvoll Spinat, die sich geschmacklich elegant in die Komposition einfügen.

Dann kommen über 100 Rezepte für Liebhaber und alle, die es werden wollen. Smoothie-Puristen werden zwar aufschreien, wenn hier Nüsse, Pflanzenmilch, Hanfsamen, Mandelmus, Öle und sogar Kakao mit in dem Mixer kommen, aber ich denke mir, warum denn nicht?

Wenn es sich um naturbelassene Produkte handelt, finde ich das völlig in Ordnung, um überraschende Geschmackserlebnisse und Abwechslung in den täglichen Smoothie zu bringen!

Im Kapitel „Hits für Kids“ finden Eltern jede Menge Rezepte, wie auch Knirpse mit Spaß auf den Smoothie-Geschmack kommen: viel Beeren und Bananen sorgen für tolle Farben und Gaumenfreuden, und das Smoothie-Eis am Stiel ist für heiße Tage genau das Richtige.

Ich jedenfalls bin voll inspiriert und wild entschlossen, künftig mehr als Bananen, Spinat und Äpfel zu trinken. Und mein geliebtes Gerstengraspulver kann ich ja ganz unauffälig dazu mixen…

Noch mehr aktuelle Tipps und Anregungen gibts übrigens auf der Homepage der Autorinnen.

Jen Hansard, Jadah Sellner „Simple Green Smoothies. Mehr als 100 Rezepte zum Abnehmen, Energietanken und Großartigfühlen“, 304 Seiten, kartoniert, Unimedica