„ich muss mein leben ändern“

Vor Kurzem habe ich mal wieder einen klugen Artikel gelesen, den ich gerne teilen möchte. Der aktuelle Anlass wird schnell klar: hier gehts um die Frage, welche Welt wir uns mit unserem Lebensstil schaffen und unseren Nachkommen hinterlassen. Viel Spaß und Inspiration beim Lesen:

Ich muss mein Leben ändern

Was für eine Welt hinterlasse ich meinen Kindern, fragte sich unsere Autorin und begann, auf einiges zu verzichten.

Der Eimer ist randvoll, der Geruch der übliche, und auch das schlechte Gewissen über die unglaubliche Menge an Müll, die wir Eltern mit unserem zweijährigen Kind produzieren, ist wieder da. Wir verbrauchen etwa fünf Papierwindeln am Tag, macht um die 5000, bis unsere Tochter keine mehr braucht. Jede davon benötigt über 300 Jahre, um zu verrotten – zumindest diesen Sondermüll hinterlassen wir unseren Nachfahren, wenn wir sonst schon nichts zu vererben haben.

Oft habe ich mich gefragt, ob man nicht mal Stoffwindeln testen oder zumindest die teuren Ökowindeln kaufen sollte. So wie ich mich schon oft gefragt habe, ob ich nicht besser die Bahn nehmen sollte statt des Flugzeugs oder ein fair produziertes T-Shirt kaufen statt eins made in Bangladesh. Immer wieder blitzten solche Gedanken auf. Und dabei blieb es bislang.

Doch an diesem Morgen Anfang vergangenen Jahres ist etwas anders: Die Windelmenge wird sich in ein paar Monaten noch verdoppeln, das weiß ich, seitdem ich am Vortag erfahren habe, dass wir ein zweites Kind bekommen werden. Und mit der Freude sind auch die Fragen wieder da, die sich viele werdende Eltern stellen: Was für eine Welt hinterlassen wir unseren Kindern? Was sagen wir ihnen, wenn sie uns mal vorwerfen, wir hätten nichts getan gegen das Bienensterben, die Überfischung und die Klimaerwärmung?

Ein besserer Mensch werden? Theoretisch wissen alle, wie es geht. Nur, warum tut es keiner?

weiter auf www.welt.de

Übrigen: wann immer ich – manchmal auch schweren Herzens – eine Änderung in Angriff nehme, entpuppt sich der scheinbare Verzicht nach einiger Zeit als Gewinn. Für mich Grund genug, weiter zu machen. Auch die Region Stuttgart bietet zum Beispiel tolle Ausflugsziele oder viele kleine Manufakturen, die lokal und fair produzieren, nicht zuletzt unsere immer erfolgreicheren Winzer an Neckar und Rems. Ein Stuttgarter Gastronom mit italienischer Küche meinte dieser Tage: Wieso soll ich Wein und Wasser erst aufwändig über die Alpen transportieren lassen, wenn wir beste Qualitäten direkt vor der Haustüre bekommen? Überall, wo beispielsweise ein Pinot Gricho schmeckt, macht sich nämlich auch ein Grauburgunder gut.“ Gefällt mir 😉

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